„Außergewöhnlich!“
(managerSeminare, Ausgabe 12/18)

Methodik

Spielräume Gestalten – Der Ansatz

Die Welt verändert sich immer schneller. Zusammenhänge werden komplexer und die Realität immer widersprüchlicher. Wir sind grundsätzlich stark herausgefordert und wenn dann noch persönliche Krisen hinzukommen, spüren wir die eigenen Grenzen. So stehen wir vor der Herausforderung, eine seelische und psychische Kraft zu entwickeln um – angesichts der Herausforderungen – widerstandsfähig zu bleiben. Nach dem Konzept der Resilienz haben wir alles in uns, um (alltäglich) Krisen zu überstehen und an ihnen zu wachsen.
Ausgehend von konkreten Störungen und Herausforderungen erhalten Sie ein effizientes und einfaches (Selbst-) Coachingtool an die Hand, mit der sie spüren und erkennen, was sie selbst beeinflussen können und wo sich die Grenzen ihres Einflussbereiches befinden.

Dieses Coachingtool „Werde dein eigener Spielraumgestalter“ wurde von mir vorwiegend im klinischen Kontext entwickelt und wird den Herausforderungen des systemischen Umfeldes gerecht: es holt die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Situation ab, ist situativ, einfach zu verstehen und lösungsorientiert. So fördern Sie Ihre psychische, körperliche und seelische Gesundheit.


Das Prinzip ist simpel aber genial und sofort im Alltag anwendbar.

Die Strategie – Der Ablauf

Der Ablauf des Workshops orientiert sich an folgenden Schritten

Blick auf die konkreten Herausforderungen oder Störungen
Was fordert Sie aktuell heraus? Gibt es eine Situation, die Sie belastet oder stört?
Dieser Schritt holt Sie in Ihrer – jeweils zum Thema passenden – Praxis ab und ist auf Themen wie bspw. Kommunikation, Führung oder Resilienz gerichtet

In welchem Spielraum befinden wir uns und was sind die Auswirkungen
Welche Gedanken, Gefühle, Symptome und sonstige Konsequenzen ergeben sich daraus?
Durch diesen Schritt erlangen Sie mehr Bewusstheit über Ihre Einstellung und Ihr Verhalten

Anhand von drei konkreten Fragen lenken wir den Blick auf Lösungsorientierung 
Wo lohnt es sich, Energie zu investieren und wo ist es angebracht, Ressourcen zu schonen?
Durch diesen Schritt sind Sie in der Lage zu unterscheiden, was „dran“ ist


Ziele und Ihr Nutzen des Ansatzes

  • Konzentration auf Ihre jeweils zur Verfügung stehenden Handlungsspielräume und konstruktiver Umgang mit den unveränderbaren Gegebenheiten.
  • Verringertes Stressgefühl durch bewusste Wahrnehmung und Fokussierung auf den eigenen Einflussbereich.
  • Bewusster, reflektierter Umgang mit den eigenen Emotionen.
  • Lösungsorientierter Umgang mit Herausforderungen durch Übernahme von Selbstverantwortung und Entwicklung persönlicher Strategien (so z.B. „Rettungsanker“).

„…gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

R. Niebuhr zugeschrieben

Welche Spielräume gibt es?

In der Welt lassen sich drei Einflussbereiche finden: meinen, deinen und den des Lebens allgemein. (Alles, was weder „Ich“ noch ein anderer Mensch kontrollieren kann). Den meisten Stress mit all seinen Konsequenzen verursachen wir uns, wenn wir unseren persönlichen Einflussbereich verlassen und uns in fremden Einflussbereichen befinden: Wenn wir dem Leben vorschreiben, wie es zu sein hat oder wenn wir andere Menschen verändern wollen. Dadurch wird Lösungsorientierung und aktive Zukunftsgestaltung blockiert.


In welchem Spielraum befinde ich mich?