Impulse zur Coronakrise

22.02.2021

Sich nur einmal sorgen




„Wenn du dich um etwas sorgst, bevor es überhaupt passiert ist, leidest du zweimal. Deshalb lass lieber alles sorglos auf dich zukommen.“ (unbekannt)


Dazu eine Geschichte
Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum. Sie fragte mit einem Lächeln: „Wie schwer ist dieses Glas?“
Die Antworten pendelten sich zwischen 200 Gramm  bis 500 Gramm ein.
Die Psychologin antwortete: „Das absolute Gewicht spielt keine Rolle. Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss. Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem. Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren. Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub und paralysiert. Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es.“
Sie fuhr fort: „Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser. Denke über sie eine kurze Zeit nach und sie hinterlassen keine Spuren. Denke über sie etwas länger nach und sie werden anfangen dich zu verletzen. Wenn du über deine Sorgen den ganzen Tag nachdenkst, wirst du dich irgendwann wie paralysiert fühlen und nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun.“ (unbekannt)
Vielleicht ein Vorsatz für die Fastenzeit…?
Zu Beginn der Fastenzeit könnte ein Vorsatz lauten: „Ich faste Sorgen!“
Was heißt dies konkret? Sie können achtsam wahrnehmen, wenn sich sorgenvolle Gedanken einschleichen, ihnen jedoch keine große Beachtung schenken.
Ihr Gewinn? Ein Stück mehr inneren Frieden im Hier und Jetzt.
Eine kleine Übung
Sie können irgendwo ein „Sorgenglas“ aufstellen. Wenn Sie eine Sorge haben, die Sie jetzt nicht lösen können, schreiben Sie diese auf einen Zettel und stecken diesen in Ihr „Sorgenglas“.


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